Monika Würth

Nach einem Therapieaufenthalt bei Bernd Joschko waren meine jahrelangen Schlafstörungen, hoher Blutdruck, hoher Augendruck, Blockaden an der Wirbelsäule und alle Begleiterscheinungen, die daraus resultieren, wie Nervosität und Ungeduld, verschwunden.
Meine Begeisterung war so groß, daß ich mich entschlossen habe, die Ausbildung zur Innenweltbegleiterin zu machen. Was mich im Laufe der Ausbildung immer wieder gereizt und gefordert hat, ist, die Herrschaft über mein Inneres zu beanspruchen.
Das ist ein riesiger Gedanke, dessen Dimension erst einmal erfaßt werden will, mit allen Sinnen, nicht nur einfach kognitiv: Aha, führ´jetzt mal Regie, red´ mit den Anteilen, bring´ sie zum Reden… Und auch die Bedeutung zu spüren, Herr im eigenen Haus zu sein! Auch bin ich nie gezwungen worden, Dinge anzugehen, für die ich nicht oder noch nicht bereit war. Diese Stärkung der Selbstverantwortlichkeit habe ich als sehr lehrreich und unterstützend empfunden.
Zu sehen, wie ich als Erbin meiner Vorväter und -mütter geworden bin und dies zu akzeptieren - nicht zu bekämpfen oder zu leugnen - gibt mir die Freiheit, neue, für mich gesündere, Wege zu suchen.
Was mich in schwierigen Zeiten immer bei der Stange gehalten hat, Zeiten, in denen ich mich überfordert oder verwirrt fühlte, waren die beeindruckenden Fälle. Wie z.B.der von der Frau mit dem unerträglichen Juckreiz. In der Arbeit mit ihr stellte sich bereits in der ersten Session heraus, daß in ihrer Familie sexueller Missbrauch seit den Ur-Urgroßeltern gang und gäbe war…
Das größte Geschenk, das ich mir mit der Psychobionik-Methode gemacht habe, ist, daß die Anteile von mir, die wie gelähmte Opfer waren, aufgestanden sind und selbstbestimmt und aktiv wurden.
Seit November 2014 bin ich Schatzmeisterin im Berufsverband Psychobionik e.V. und seit Juni 2015 Innenweltbegleiterin. Ich bin sehr motiviert, freue mich, daß ich dabei sein kann, und möchte an den Aufgaben und Pflichten des Berufsverbandes mitarbeiten.